Arbeitsgemeinschaft Staatsorganisationsrecht - Sommersemester 2005


Ergebnisse der Evaluierung

Ausgangssituation: Die Veranstaltung war über das Semester relativ gleichmäßig von ca. 20-25 Studierenden besucht. Allerdings gab es zu Beginn des Semesters eine deutliche Fluktuation, bis sich ein "harter Kern" fester Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebildet hatte. Der Frauenanteil war deutlich unterdurschnittlich (< 20 %). Etwa die Hälfte war im 1. Semester, die andere Hälfte hatte bereits die Vorlesung zu den Grundrechten besucht oder sogar bereits Vorkenntnisse im Staatsorganisationsrecht aus früheren Veranstaltungen.

Zusammenfassende Bewertung: Insgesamt war es eine gute Veranstaltung. Zwar ist das Sommersemester immer zu kurz, um auch nur annähernd allen Stoff durchzunehmen. Der Druck wurde weiter dadurch verstärkt, dass in den letzten Wochen die Vorbereitung auf die Semesterabschlussklausur im Mittelpunkt stand und die Inhalte der Veranstaltung immer stärker durch die aktuellen Gerüchte über mögliche Gegenstände dieser Klausur bestimmt wurden. Für eine Auseinandersetzung mit den Feinheiten des Staatsorganisationsrechtes blieb damit kein Raum. Dennoch zeigt die Auswertung der Evaluationsbögen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Angebot insgesamt durchaus sehr zufrieden waren. Leider war es nicht möglich, die Motive derjenigen zu erforschen, die nicht dabe geblieben sind. Den Ergebnissen der Evaluation lässt sich aber entnehmen, dass das vergleichsweise (allzu) hohe Niveau der Veranstaltung hier eine Rolle gespielt hat. Während das Arbeitsklima in der Veranstaltung, die Möglichkeit zur Einreichung von Musterlösungen und das Internet-Angebot durchweg sehr gut bewertet wurden, ist die Bewertung in Bezug auf die Fähgkeit des Dozenten, abstrakte Konzepte zu vermitteln und sich zu vergewissern, dass die Studierenden dem Stoff folgen können, weniger berauschend - hier spiegelt sich allerdings wiederum das vergleichsweise hohe Niveau.

Eine persönliche Stellungnahme: Ich kann den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur danken. Sie waren aufmerksam bei der Sache und haben sich gut beteiligt. Sogar diejenigen, die es in der Regel vorgezogen haben, nur zuzuhören, liessen sich von Zeit zu Zeit dazu bewegen, selbst das Wort zu ergreifen. Teilweise kam es sogar zu spannenden Diskussionen. Zugegebenermassen war das Thema hartes Brot. Aber das liegt in der Natur der Sache - und ich kann Ihnen versprechen, dass in Zukunft nicht besser wird... Wenn Sie mit dem Engagement, das Sie in den letzten Monaten gezeigt haben, bei der Sache bleiben, dann kann Ihnen aber im Grunde nichts passieren! Nur sollten Sie sich bemühen, sich in Zukunft auch (besser) vorzubereiten - dann wird es Ihnen nicht mehr so schwer fallen, den Zugang zu den Fällen zu finden.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Zu den Ergebnissen der Auswertung (PDF)


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